Reflexintegrations-
Training
Du siehst, wie dein Kind bei den Hausaufgaben auf dem Stuhl sitzt und ständig hin und her rutscht. Es versucht ruhig zu sitzen. Immer und immer wieder.
Und trotzdem kann es nicht still sitzen.
Die Hausaufgaben ziehen sich hin. Die Konzentration bricht immer wieder weg.
Und dann macht es die Hausaufgaben auf dem Boden – und da klappt es.
Manchmal steckt dahinter mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist.
Eine mögliche Ursache, die im Alltag noch wenig bekannt ist: frühkindliche Reflexe, die sich nicht vollständig integriert haben.
Erkennst du dein Kind wieder?
Manche Kinder zeigen ganz bestimmte Muster — körperlich, in der Haltung oder Bewegung und im Verhalten.
Durch nicht integrierte Reflexe können Kinder oft abgelenkt sein. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil das Nervensystem ständig beschäftigt ist und nicht zur Ruhe kommt.
Das sind keine Zeichen von mangelndem Willen oder Faulheit. Das sind Hinweise, dass das Nervensystem noch Unterstützung braucht.
Was dahintersteckt
Frühkindliche Reflexe entstehen bereits im Mutterleib. Sie sind biologisch angelegt und erfüllen in den ersten Lebensmonaten einen wichtigen Zweck: Sie regen die Hirnreifung an, fördern Bewegung und bereiten den Körper auf das selbstständige Stehen und Gehen vor.
Haben sie ihren Zweck erfüllt, treten sie in den Hintergrund. Willkürliche, koordinierte Bewegungen werden möglich — und damit auch konzentriertes Lernen.
Bleiben einzelne Reflexmuster jedoch aktiv, beanspruchen sie weiterhin Kapazität im Nervensystem. Das kostet Energie — genau dort, wo dein Kind sie zum Lernen, Zuhören und Stillsitzen bräuchte.
Vielleicht hast du schon von Synapsen gehört — den Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen, über die Signale weitergegeben werden. Was dabei oft weniger bekannt ist: Die Qualität dieser Übertragung hängt auch von der Myelinscheide ab — einer Art Isolierschicht, die sich um die Nervenbahnen legt. Je besser sie ausgebildet ist, desto schneller und zuverlässiger kommen Signale an. Und genau diese Reifung wird durch gezielte Bewegung angeregt.
Als zertifizierte Reflexintegrations-Trainerin nach RIT® arbeite ich gezielt mit diesen Mustern. Durch ein strukturiertes Bewegungstraining bekommt das Nervensystem die Möglichkeit, Entwicklungsschritte nachzuholen, die in der frühen Kindheit nicht vollständig abgeschlossen wurden.
Für wen ist das geeignet?
Eine bestehende Diagnose ist keine Voraussetzung.
Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen das Training nicht geeignet ist — das klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Wie es abläuft
Wir starten mit einem Erstgespräch — telefonisch, kostenlos und ohne Verpflichtung.
Du erzählst mir, was du bei deinem Kind beobachtest, und wir schauen gemeinsam, ob Reflexintegration für euch ein sinnvoller nächster Schritt sein könnte.
Wenn es dann los geht, bekommst du vorab einen Fragebogen. Je genauer das Bild, das ich von deinem Kind bekomme, desto gezielter kann ich danach schauen, welche Reflexmuster noch aktiv sind.
Danach treffen wir uns regelmäßig — etwa alle vier bis sechs Wochen. Zwischen den Terminen übt dein Kind täglich zuhause, rund zehn Minuten.
Als Elternteil machst du den ersten Block gemeinsam mit deinem Kind. Danach leitest du die Übungen an und achtest auf die korrekte Ausführung.
Diese Zeit wird von den Familien als wertvolles Miteinander erlebt und stärkt die Verbindung.
Ich begleite den gesamten Prozess und passe die Übungen regelmäßig an.

Bereit für den ersten Schritt?
Wenn du das Gefühl hast, dass bei deinem Kind etwas mehr dahintersteckt — dann lass uns in Ruhe darüber sprechen.
Buche jetzt dein kostenfreies Erstgespräch.
